philosophische werkstatt
dresdner institut für orientierungswissen

Wissenswertes

Was zu wissen wert ist - Nachrichten aus der philosophischen werkstatt

Kleine Kulturgeschichten des Gehirns

Obgleich das Gehirn empfindungslos ist und damit kein Gefühl seiner selbst produziert, scheint es den Menschen und seine unmittelbaren Vorfahren auf rätselhafte, sprich: intuitive, Weise mit dem Wissen um die eigene Bedeutung auszustatten. So ist davon auszugehen, dass schon auf der Stufe des Homo erectus „Köpfe gejagt“ und Gehirne verspeist wurden. Auch gibt es gegenwärtig noch Naturvölker, die diesen „Brauch pflegen“.
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Das Problem der willentlichen Handlungssteuerung

„Werkzeug deines Leibes ist auch deine kleine Vernunft, mein Bruder, die du >>Geist<< nennst ...“ sprach Zarathustra und feierte den Instinkt.
In diesem Sinne auch ist es wieder modern geworden, die menschliche Willensfreiheit zur Illusion zu erklären. Die Protagonisten sind aber weder Philosophen noch Literaten, sondern Neurowissenschaftler, die überzeugt sind, sich im Unterschied zu jenen nicht mehr der Spekulation bedienen zu müssen, sondern auf eine reiche Ernte experimenteller Befunde verweisen zu können.

Diese Befunde haben deshalb eine so hohe Brisanz [mehr ...]


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Kontakt: Dr. Helmut Gebauer – helmut.gebauer[at]philosophischewerkstatt[.]de
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